Meditionen zu Gedichten aus dem „Stundenbuch“

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

 

für meine neunzigjährige Tante,

Maria Tillmann aus Duisburg,

geschrieben

Liebe Leserin, lieber Leser dieser Zeilen,

mein Beitrag ist wie ein Stufengang aufgebaut und führt in die Stille der eigenen Besinnlichkeit. Zuerst findet eine Vorbereitung statt, in der u.a. das zu Wissende über den Hintergrund und über die Konzeption abgehandelt wird. Es folgen Meditationen über ausgewählte Texte, die von jedem Leser, der sich einlassen möchte, weitergeschrieben werden könnten. Am Schluss dieser Betrachtungen steht eine Auswertung, die als Ausgangspunkt für weitere Meditationen zum II. Buch dienen kann.

 

Die meisten Texte aus dem „Buch vom mönchischen Leben“ lesen sich wie Gebete. Ich versuche, dem durch den Aufbau dieses kleinen Lehrgangs Rechnung zu tragen. Es ging dem „russifizierten“ Rilke in der Tat um das Leisewerden und um das mystische Einschwingen in die göttliche Energie. Wir als Leser und bewundernde Betrachter tun gut daran, einen ähnlichen Raum der Stille in uns entstehen zu lassen. Die Lektüre des „Stundenbuchs“ könnte einen Anlass dafür bilden. Rilkes Gebete aus dem Stundenbuch erschließen sich von dieser Mitte aus.

 

A. Vorbereitung

 

B Meditationen zu Texten aus dem Stundenbuch

I,1 Da neigt sich die Stunde...

I,2 Ich lebe mein Leben

I,3 Ich habe viele Brüder in Soutanen

I, 4 Wir dürfen dich nicht eigenmächtig malen

I, 5 Ich liebe meines Wesens Dunkelstunden

I,6 Du, Nachbar Gott

I,7 Wenn es nur einmal so ganz stille wäre

 

C Auswertung